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der DAGG.INVEST Vermögensverwaltung

Der Vermögensplaner als Investmentcoach (4)

Wenn im Depot monatelang nichts passiert, fragen sich manche: Macht mein Berater eigentlich noch was für mein Geld? Doch, eine ganze Menge, nur nicht da, wo man hinschaut. Warum Ruhe beim Investieren die schwerere Disziplin ist als Aktionismus.

Das Depot in Schuss halten

Wenn das Depot einmal steht, fängt der Teil an, den man am wenigsten sieht und der trotzdem viel wert ist.

Die Struktur ist gebaut, die passenden Fonds sind ausgesucht. Und dann passiert von außen betrachtet … wenig. Von einem Quartal zum nächsten ändert sich oft gar nichts. Kein Umschichten, kein Hin und Her. Manch einer fängt da an zu grübeln: „Macht mein Berater eigentlich noch was für mein Geld?"

Doch. Eine ganze Menge. Nur eben nicht da, wo man hinschaut.

Was hinter den Kulissen läuft

In einem ordentlichen Wertpapierinstitut, wie bei uns, gibt es ein Anlageausschuss, der sich regelmäßig zusammensetzt. Dort wird geschaut, wie jeder Fonds sich schlägt. Ob es neue Fonds gibt, die den bisherigen den Rang ablaufen könnten. Ob neue Anlageklassen oder Ideen denselben strengen Test bestehen wie alles, was schon im Depot liegt. Und ob die Grundüberzeugung, das Fundament, auf dem das Ganze steht, der neuesten Forschung noch standhält. Am Ende dieser kontinuierlichen Prüfung steht entweder ein „passt, weiter so" oder ein begründeter Änderungsvorschlag.

Das ist die unsichtbare Arbeit. Und sie ist genau der Grund, warum bei Ihnen, von außen gesehen, wenig passiert.

Warum "wenig" oft das richtige Ergebnis ist

Ein Merksatz, der sich über Jahrzehnte bewährt hat: Je komplizierter ein Depot, je mehr Fonds drin sind, je mehr Betriebsamkeit Sie sehen, desto schlechter stehen die Chancen, dass am Ende was Gutes dabei rauskommt.

Weniger ist beim Investieren meistens mehr. Ruhe schlägt Hektik. Charlie Ellis, einer der klügsten Köpfe in der Anlageberatung, hat es auf den Punkt gebracht: Aktivität ist beim Investieren fast immer im Überfluss vorhanden.

Genau hier verdient sich der Anlageausschuss sein Honorar. Nicht durch Rumfummeln am Depot, sondern durch Disziplin. Es hält Sie aus jeder Modeerscheinung raus, aus jedem „Geheimtipp des Monats", aus jeder Sau, die gerade durchs Dorf getrieben wird. Das klingt unspektakulär. Es ist aber genau das, was den Unterschied macht.

Wie entschieden wird

Wenn es darum geht, wie investiert wird, schauen wir uns alle Möglichkeiten an, die zur Auswahl stehen. Wir lesen die Forschung, verstehen die Theorie dahinter und sehen uns die Berge von empirischen Daten an, die es dazu gibt. Daraus wird dann eine Empfehlung: sauber abgewogen, fair, ohne dass irgendwo ein Eigeninteresse mitredet. Das passiert im Wesentlichen im Anlageausschuss, nicht aus dem Bauch heraus.

(Abbildung: Der laufende Governance-Prozeß im Anlageausschuss)

Offen für Widerspruch

Das Wichtigste an dem Ganzen: Es ist nie fertig. Der Prozess steht ständig zur Diskussion. Wir behalten eine ergebnisoffene Haltung und „was sagt die neueste Evidenz?" ist ein fester Tagesordnungspunkt. Nicht alle Jubeljahre, sondern regelmäßig.

Das ist auch der Grund, warum das, was wir empfehlen, vom Ergebnis vorne mit dabei ist. Und vor allem: warum es vorne mit dabei bleibt. Ein Depot zu bauen, kann fast jeder einmal. Es über die Jahre an der Spitze zu halten, ohne dabei in Aktionismus zu verfallen, das ist die eigentliche Kunst.

Wenn Sie sagen, das können Sie selbst im Blick behalten, dann tun Sie das. Wir nehmen das keinem übel. Aber wenn Sie diesen Teil lieber in erfahrene Hände legen möchten, die genau dafür da sind, dann ist das die Arbeit, die Ihr Vermögensplaner kontinuierlich im Hintergrund für Sie erledigt.

Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, um Ihre individuellen Gedanken zu besprechen.

Bleiben Sie optimistisch – und immer investiert!

 

(Beim Investieren ist Ihr Kapital Verlustrisiken ausgesetzt.)

 

Christian Dagg

Der größte Feind des Anlegers ist häufig der Anleger selbst. Ein unabhängiger Berater bringt den größten Nutzen, wenn er sich zwischen den Anleger und dessen schlimmste Fehlentscheidung stellen kann. Meine Beiträge sollen wie ein Filter für vernünftige Finanzentscheidungen wirken. Ich möchte belastbare Fakten und gesunden Menschenverstand im Zusammenhang mit Finanzthemen in den Vordergrund stellen und versuchen, dies so zu erklären, dass es jeder für sich einordnen kann.

Für Anregungen und Kommentare bin ich immer offen.

Offenlegung: Alle Beiträge dienen der Werbung. Keiner der Inhalte dieses Internetauftritts stellt eine Anlageberatung, Finanzanalyse oder ein Angebot bzw. eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Vertrags oder Wertpapieres dar.

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