Was kostet Honorarberatung? Vergütung transparent erklärt
Kurz gesagt: Honorarberatung kostet in der Regel 0,5 bis 1,5 Prozent des verwalteten Vermögens pro Jahr direkt vom Mandanten bezahlt, ohne Produktprovisionen. Was viele Anleger nicht wissen: Die scheinbar kostenlose Provisionsberatung ist in den meisten Fällen teurer. Ab einer halben Million Euro Anlagevermögen spart Honorarberatung oft einen fünfstelligen Betrag jährlich.
Wer ein Unternehmen aufgebaut hat, kennt das Prinzip: Gute Steuerberatung kostet. Gute Rechtsberatung auch. Trotzdem zweifelt niemand daran, weil der Wert dieser Leistung klar erkennbar ist. Bei der Vermögensverwaltung ist das anders, hier hat sich über Jahrzehnte die Überzeugung festgesetzt, dass professionelle Beratung kostenlos zu haben ist.
DAGG.INVEST GmbH, eine BaFin-regulierte, unabhängige Honorar-Vermögensverwaltung mit Sitz in Düsseldorf, führt seit über 15 Jahren Erstgespräche mit Unternehmern und Unternehmerfamilien in NRW, darunter viele, die kurz vor dem größten Liquiditätsereignis ihres Lebens stehen. Was dabei immer wieder auffällt: Selbst erfahrene Geschäftsleute haben oft keinen klaren Begriff davon, wie viel sie mit ihrem bisherigen Berater bezahlt haben und an wen dieses Geld geflossen ist.
Warum „kostenlose“ Beratung in den meisten Fällen teurer ist
Das Provisionsmodell ist so konstruiert, dass Kosten unsichtbar bleiben. Es gibt keine Rechnung. Stattdessen fließen Bestandsprovisionen, Ausgabeaufschläge und Produktmargen durch die Produktstruktur zurück an die Berater, die diese Produkte empfohlen haben.
Aktiv verwaltete Aktienfonds kosten typischerweise 1,0 bis 2,0 Prozent TER pro Jahr ein Branchenrichtwert, den Morningstar und die BVI in verschiedenen Analysen belegt haben. In dieser TER ist die Bestandsprovision - die laufende Vergütung, die der Berater von der Fondsgesellschaft erhält - bereits enthalten. Typischerweise fließen so 0,5 bis 1,0 Prozent des investierten Kapitals jährlich an den Berater zurück, ohne dass der Anleger dafür je eine gesonderte Rechnung sieht.
Bei einem Depot von einer Million Euro bedeutet das: Bis zu 10.000 bis 20.000 Euro pro Jahr fließen über die Produktkosten an den Berater, ohne Rechnung, ohne Rückfrage, ohne Transparenz. Was wir in Erstgesprächen immer wieder beobachten: Mandanten sind davon überrascht, darunter sehr kompetente und geschäftserfahrene Menschen.
Was dann fast immer passiert, geschieht in zwei Phasen: zuerst das Unbehagen, jetzt sichtbar Honorar zu zahlen, dann der viel größere Schock zu verstehen, wie viel man vorher unbewusst bezahlt hat.
Was Honorarberatung konkret kostet und warum sie fair ist
Honorarberater erhalten keine Provisionen von Produktanbietern. Ihre Vergütung kommt direkt vom Mandanten, transparent, vertraglich vereinbart, jederzeit nachvollziehbar. In Deutschland rechnen unabhängige Honorar-Vermögensverwalter in der Regel mit 0,5 bis 1,5 Prozent des verwalteten Vermögens pro Jahr. Hinzu kommen günstige Produktkosten: Ein kostenbewusstes ETF-Portfolio liegt typischerweise bei 0,3 Prozent TER.
Das Modell folgt demselben Prinzip wie andere professionelle Dienstleistungen. Der Steuerberater stellt eine Rechnung, weil seine Leistung im Interesse des Mandanten erbracht wird, nicht im Interesse eines Produktanbieters. Der Anwalt stellt eine Rechnung aus demselben Grund. Honorarberatung in der Vermögensverwaltung funktioniert genauso. Eine Leistung, die vergütet wird, ist eine Leistung, die im Mandat steht, nicht im Produkt.
Sobald Mandanten dieses Prinzip verstanden haben, ist die Überzeugung fast sofort da. Weil das Argument nicht überredet, sondern erklärt.
Planung und Verwaltung: zwei Leistungen, zwei Honorare
Honorarberatung ist nicht gleich Honorarberatung. Ein Aspekt, der im Markt selten klar kommuniziert wird: Finanzplanung und Vermögensverwaltung sind zwei verschiedene Leistungen und sollten auch vergütungsmäßig getrennt sein. DAGG.INVEST unterscheidet deshalb zwischen einem Planungshonorar und einem Verwaltungshonorar.
Das Planungshonorar deckt die Analyse der persönlichen Ausgangslage ab: Liquiditätsplanung, Szenarienberechnung, Strukturierungsfragen - kurz: die Arbeit, die nötig ist, um zu verstehen, was das eigene Vermögen leisten muss. Diese Leistung entsteht unabhängig davon, ob danach eine Vermögensverwaltung folgt. Das Verwaltungshonorar, die laufende Vergütung für die Portfolioverwaltung kommt erst hinzu, wenn der Mandant das Depot in die Verwaltung gibt.
Diese Trennung ist ein bewusstes Prinzip: Mandanten können DAGG.INVEST zunächst als Planungspartner kennenlernen, ohne das Vermögen sofort übertragen zu müssen. Die Planung liefert eine belastbare Grundlage. Was danach folgt, entscheidet der Mandant - ohne Produktdruck, ohne Abschlussprovision, ohne Interessenkonflikt.
Der Mehrwert von Honorarberatung und was Studien dazu sagen
Die Kostenfrage ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte ist Mehrwert und der lässt sich messen. Russell Investments berechnet in seiner Studie „Value of an Advisor“ (2024) den Nettomehrwert professioneller Beratung auf rund 3,75 Prozent pro Jahr. Vanguard kommt in seiner „Advisor’s Alpha“-Studie zu einem ähnlichen Ergebnis: rund 3 Prozent jährlicher Mehrwert. Die größten Einzelposten: Behavioral Coaching (1,5 Prozent), steueroptimierte Portfoliogestaltung (0,5 bis 1,0 Prozent) und systematisches Rebalancing (0,4 Prozent).
Die DALBAR-Studie „Quantitative Analysis of Investor Behavior“ (QAIB, 2023) macht das Scheitern ohne professionelle Begleitung in Zahlen sichtbar: Der durchschnittliche Privatanleger erzielte über 20 Jahre 5,93 Prozent Rendite pro Jahr - der S&P 500 lieferte im selben Zeitraum 7,65 Prozent.
Das sind natürlich nur Studien und sie können im Einzelfall den Mehrwert von guter Beratung nicht identifizieren. Jedoch haben alle Studien eines gemeinsam:
Die Lücke entsteht nicht durch schlechte Produkte, sondern durch schlechte Entscheidungen zur falschen Zeit: zu spät kaufen, zu früh verkaufen, in Krisen die Nerven verlieren.
Nach 18 Jahren Honorarberatung in Düsseldorf können wir sagen: Die meisten Fehler in der Vermögensverwaltung passieren nicht beim Kauf des falschen Fonds, sondern bei der falschen Gesamtstruktur. Gerade bei größeren und komplexeren Vermögen genügt oft eine einzige vermiedene Fehlentscheidung, um die gesamten Jahreskosten der Beratung zu rechtfertigen.
Der Einwand „Das kostet doch mehr“ und was er wirklich bedeutet
Dieser Einwand kommt. Regelmäßig. Er ist verständlich, weil er auf einer echten Erfahrung beruht: Beratung war bisher scheinbar kostenlos. Was wir dann tun: Wir legen offen, was die bisherige Beratung wirklich gekostet hat. Nicht durch Vorwürfe, sondern durch Zahlen. Das Ergebnis überzeugt meistens von selbst.
Hinter dem Einwand steckt keine Geiz-Frage, sondern eine Komplexitätsfrage. Wer bisher nie eine Rechnung für Finanzberatung gesehen hat, hat auch nie erfahren, was echte Planung leisten kann. Die Planungsintensität und Tiefe, die ein guter Honorarberater einbringt, ist für viele Mandanten neu und genau das ist es, was den Einwand auflöst: nicht Preis, sondern Verständnis.
Unabhängigkeit bedeutet: keine Provisionen, keine Interessenkonflikte, keine Produkte, die besser vergüten als andere. Diese Form der Unabhängigkeit ist die BaFin-regulierte Honorarvermögensverwaltung. Jede andere Verwendung des Begriffs verwässert ihn.
Aus der Beratungspraxis
Ein Unternehmer aus dem Rheinland kam zu uns nach Jahren bei einer Privatbank. Die Verwaltungsgebühr wirkte auf den ersten Blick moderat. Was wir gemeinsam herausarbeiteten: Die Gesamtkostenbelastung - Verwaltungsentgelt, Produktkosten, Ausgabeaufschläge - lag erheblich über dem, was er wahrgenommen hatte. In der Gegenüberstellung mit unserem Honorarmodell ergab sich eine Ersparnis im fünfstelligen Bereich - jährlich. Das löscht den Einwand nicht durch ein Verkaufsargument, sondern durch eine einfache Rechnung.
Der erste Schritt
Wer als Unternehmer vor einem Exit steht, steht meistens auch vor einer Frage, die er sich bisher nicht wirklich gestellt hat: Wer berät mich und für wen? DAGG.INVEST trennt Planung und Verwaltung bewusst: Mandanten können uns als Planungspartner kennenlernen, ohne das Vermögen sofort anvertrauen zu müssen. Erst die Planung, dann wenn gewünscht die Verwaltung. Kein Produktdruck, keine Abschlussprovision.
Gute Beratung kostet Geld. Schlechte Beratung kostet ein Vermögen. Wenn Sie verstehen möchten, in welche Kategorie Ihre bisherige Beratung fällt oder wie eine unabhängige, BaFin-regulierte Honorarverwaltung für Sie konkret aussehen würde, bieten wir ein kostenloses, unverbindliches Orientierungsgespräch an. Für Unternehmer, die sich auf das vorbereiten möchten, was nach dem Exit kommt.
Was kostet ein Honorarberater in Deutschland?
Ein Honorarberater in Deutschland kostet in der Regel 0,5 bis 1,5 Prozent des verwalteten Vermögens pro Jahr. Hinzu kommen Produktkosten (TER) von typischerweise unter 0,3 Prozent für ETF-basierte Portfolios. Es fallen keine Ausgabeaufschläge oder Bestandsprovisionen an.
Ja, besonders ab einem Anlagevermögen von 500.000 Euro. Ab einer Million Euro ist Honorarberatung in den meisten Fällen günstiger als Provisionsberatung und bietet nachweislich mehr Mehrwert. Russell Investments berechnet den Nettomehrwert professioneller Beratung auf rund 3,75 Prozent pro Jahr (Value of an Advisor, 2024).
Ein Honorarberater wird direkt vom Mandanten bezahlt und erhält keine Provisionen von Produktanbietern. Ein Provisionsberater erhält Vergütungen von Banken, Fondsgesellschaften oder Versicherungen, was strukturelle Interessenkonflikte erzeugt. Das Honorarmodell schließt diese Interessenkonflikte vollständig aus.
Ja. DAGG.INVEST GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist eine BaFin-regulierte Honorar-Vermögensverwaltung. Das Unternehmen erhält keine Provisionen von Produktanbietern und arbeitet ausschließlich auf Basis transparenter Honorarvereinbarungen.
Honorarberatung wird ab einem Anlagevermögen von etwa 300.000 Euro wirtschaftlich attraktiv. Für Unternehmer kurz vor oder nach einem Exit, wenn größere Summen strukturiert, geplant und langfristig verwaltet werden müssen ist sie die empfehlenswerte Alternative. Weil sie keine Produktprovisionen enthält und ausschließlich im Interesse des Mandanten berät.
Maximilian Worm
Als Finanzberater bei der DAGG.INVEST GmbH führe ich meine Mandanten durch die komplexe Welt der Kapitalmärkte. Während meines Studiums wurde mir bewusst, dass viele uninformierte Anleger den Tücken der Märkte zum Opfer fallen. Mein Ziel ist es, sie mit Wissen und Planung in ihren finanziellen Zielen zu unterstützen.
Offenlegung: Alle Beiträge dienen der Werbung. Keiner der Inhalte dieses Internetauftritts stellt eine Anlageberatung, Finanzanalyse oder ein Angebot bzw. eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Vertrags oder Wertpapieres dar.